Musée de la Résistance et de la Déportation, Zweiter-Weltkrieg-Museum in der Zitadelle von Besançon, Frankreich
Das Musée de la Résistance et de la déportation de Franche-Comté ist ein Museum im Inneren der Zitadelle von Besançon, das sich der Widerstandsbewegung und Deportation während des Zweiten Weltkriegs widmet. Die Ausstellung erstreckt sich über mehrere Räume und präsentiert Dokumente, Fotografien und persönliche Zeugnisse aus dieser Zeit sowie eine bedeutende Kunstsammlung von Häftlingen.
Das Museum wurde 1971 gegründet, als sich Widerstandsverbände und Denise Lorach, eine ehemalige Deportierte, zusammentaten, um diese Geschichte zu bewahren. Sie machten es sich zur Aufgabe, die Erinnerungen an Widerstand und Verfolgung in der Region lebendig zu halten.
Das Museum zeigt eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken, die von Häftlingen in Konzentrationslagern geschaffen wurden und Zeugnis ihrer Erfahrungen ablegen. Diese Werke ermöglichen Besuchern heute, die menschliche Dimension dieser dunklen Zeit unmittelbar zu erleben.
Das Museum hat nach umfassenden Renovierungen im September 2023 neu eröffnet und bietet verbesserte Einrichtungen sowie interaktive Ausstellungselemente. Besucher können sich Zeit für die verschiedenen Bereiche nehmen und die Inhalte in ihrem eigenen Tempo erkunden.
Ein interaktives Terminal ermöglicht es Besuchern, mehr als 160 Kunstwerke zu erkunden, die Häftlinge während ihrer Gefangenschaft schufen. Diese digitale Erfahrung bietet einen intimen Zugang zu persönlichen Geschichten, die sonst schwer zu entdecken wären.
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