Besançon, Verwaltungshauptstadt in Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich
Besançon liegt in einer Flussschleife des Doubs, umgeben von bewaldeten Hügeln im Osten Frankreichs. Die Altstadt füllt fast die gesamte Schleife aus, während eine Zitadelle auf dem höchsten Punkt über dem Fluss thront.
Die Römer bauten die gallische Siedlung Vesontio nach der Eroberung durch Caesar im Jahr 58 vor Christus zu einem befestigten Stützpunkt aus. Im 17. Jahrhundert ließ Ludwig der Vierzehnte die heutige Zitadelle errichten, um die Grenze zum Heiligen Römischen Reich zu sichern.
Marktstände und Cafés säumen die Fußgängerstraßen der Altstadt, wo Einheimische sich zum Kaffee und zum Einkaufen treffen. Im Herbst versammeln sich Bewohner und Besucher beim Weinfest, um regionale Weine aus den nahen Jura-Hängen zu probieren.
Vom Bahnhof aus erreicht man das Zentrum zu Fuß oder mit der Straßenbahn in wenigen Minuten. Wer die Zitadelle besichtigen möchte, sollte bequeme Schuhe tragen, da der Aufstieg über steile Treppen und Rampen führt.
Die Astronomische Uhr in der Kathedrale zeigt nicht nur die Zeit, sondern auch den Sonnenstand an 18 Orten der Welt gleichzeitig an. Sie wurde im 19. Jahrhundert von einem örtlichen Uhrmacher entworfen und enthält über 30.000 mechanische Teile.
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