Synagoge von Besançon, Jüdische Synagoge im Battant-Viertel, Besançon, Frankreich
Die Synagoge von Besançon ist ein religiöses Gebäude im Battant-Viertel mit maurischem Stil, das sich an der Quai de Strasbourg befindet. Das Bauwerk zeigt Steinwände mit aufwändigen Verzierungen und Reliefs an der Fassade, die die orientalische Ausrichtung des Designs betonen.
Das Gebäude wurde 1869 errichtet und ersetzte ein kleineres Bethaus in der Rue de la Madeleine. Es erhielt 1984 den Status eines geschützten Denkmals, was seine architektonische und historische Bedeutung anerkannte.
Die Synagoge bleibt das Zentrum für jüdische Gemeinde und religiöse Zusammenkünfte in Besançon, wo sich Menschen aus der Region treffen. Der Ort bewahrt seine ursprüngliche Funktion als Treffpunkt für gemeinsame Feste und alltägliche religiöse Praktiken.
Das Gebäude bleibt aktiv und öffnet seine Türen regelmäßig während der Europäischen Nacht der Denkmäler, um Besucher einzuladen. Bei der Planung einer Besichtigung sollte man sich vorab informieren, da die Öffnungen nicht täglich erfolgen.
Der Architekt Pierre Marnotte integrierte marokkanische Designelemente in das Gebäude, was die Faszination des 19. Jahrhunderts für orientalische Stile widerspiegelt. Diese Gestaltungswahl macht das Bauwerk zu einem seltenen Beispiel für wie externe kulturelle Einflüsse in lokale religiöse Architektur einflossen.
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