Temple maçonnique de Besançon, Freimaurertempel in Besançon, Frankreich
Der Tempel in Besançon ist in einem Steingebäude im Zentrum untergebracht und erstreckt sich über zwei Ebenen. Die Räume sind mit freimaurerischen Symbolen verziert, und die Decke zeigt ein Sternengewölbe, das an antike Tempelarchitektur erinnert.
Das Gebäude wurde 1720 als Antonius-Kapelle errichtet und diente nach der Französischen Revolution als Theater. Seine Umwandlung in einen freimaurerischen Tempel erfolgte 1852 und prägte die Nutzung des Ortes grundlegend.
Der Tempel ist der Treffpunkt für dreizehn verschiedene Logen, in denen Mitglieder aus unterschiedlichen französischen Freimaurerorganisationen zusammenkommen. Die Räume sind mit symbolischen Motiven gestaltet, die das tägliche Leben und die Treffen der Besucher prägen.
Der Tempel öffnet seine Türen für Besucher hauptsächlich während der Europäischen Kulturtage und bietet Zugang zu den Sammlungen. Die Besichtigung ermöglicht einen Blick in die spezialisierte Bibliothek zum Thema Freimaurerei und die inneren Räume.
Das Innere des Tempels beherbergt ein großes Fresko des Malers Georges Oudot, das die künstlerische Geschichte des Ortes prägt. Die architektonischen Elemente sind vom Tempel Salomons inspiriert, was der Gestaltung eine besondere Tiefe verleiht.
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