Palais Granvelle, Renaissancepalast in Besançon, Frankreich
Das Granvelle-Palais ist ein Renaissance-Palast in Besancon mit drei Geschossen und funf Fensterachsen, verziert mit toskanischen Saulen und gotischen Dachgauben. Die Raumaufteilung folgt klassischen italienischen Prinzipien mit einem rechteckigen Innenhof, der von Arkaden umgeben ist.
Das Palais wurde zwischen 1534 und 1547 vom machtvollen Bera Kardinal Nicolas Perrenot de Granvelle erbaut, einem vertrauten Berater von Kaiser Karl V. Der Bau symbolisierte die politische Starke des Kardinals zur Zeit der Renaissance.
Das Palais beherbergt das Museum der Zeit, das sich der regionalen Uhrmacherkunst und wissenschaftlichen Messinstrumenten widmet. Die Sammlungen zeigen, wie wichtig die Zeitmessung für die Geschichte und Entwicklung der Stadt war.
Das Gebaude ist leicht zu Fuss erreichbar und die Raume sind gut ausgeschildert, damit Besucher sich orientieren konnen. Es ist ratsam, ausreichend Zeit einzuplanen, um alle Ausstellungsbereiche zu erkunden und die Architektur des Innenhofs zu geniessen.
Der Innenhof wird regelmaessig fuer Ausstellungen und musikalische Auffuehrungen genutzt, was dem historischen Raum neues Leben einhaucht. Diese Nutzung zeigt, wie sehr das Gebaeude heute noch ein lebendes Kulturzentrum der Stadt ist.
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