Église Notre-Dame de Besançon, Romanische Kirche in Besançon, Frankreich.
Église Notre-Dame ist eine Kirche in Besançon, die ursprünglich romanisch erbaut wurde und später bedeutende architektonische Umbauten erfuhr. Die Fassade wurde 1720 von Architekt Jean-Pierre Galezot gestaltet, während das Hauptportal aus dem Jahr 1525 flamboyantes Gotik-Merkmale aufweist.
Die Kirche wurde zwischen 1080 und 1085 von Erzbischof Hugh II. von Montfaucon gegründet und diente anfangs als Abteikirche des Benediktinerklosters Saint Vincent. Im Laufe der Zeit entwickelte sie sich vom ursprünglichen romanischen Gebäude zu dem heute sichtbaren Bauwerk mit späteren Umgestaltungen.
Die Kirche trägt den Namen Notre-Dame und zeigt in ihrem Inneren eine bemalte Friese mit Hunderten historischen Gestalten, die Joseph Aubert über zwei Jahrzehnte hinweg schuf. Dieser künstlerische Schmuck prägt bis heute das Aussehen des Kirchenschiffs und zieht Besucher an, die sich die Arbeit näher ansehen möchten.
Die Kirche befindet sich in der Rue Mégevand im Boucle-Viertel und bleibt das ganze Jahr über für Besucher zugänglich, da sie weiterhin als aktiver Ort der Verehrung genutzt wird. Dies bedeutet, dass Besuchszeiten je nach Gottesdiensten und Veranstaltungen variieren können.
Der Glockenturm wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war zu dieser Zeit einer der höchsten Bauwerke in Besançon. Seine markante Höhe machte ihn zu einem Orientierungspunkt in der mittelalterlichen Stadtlandschaft.
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