Touques, Küstenfluss in der Normandie, Frankreich
Die Touques ist ein Fluss in der Normandie, der über 100 km von den Hügeln der Perche in der Nähe von Gacé bis zur Ärmelkanal-Küste verläuft. Er mündet bei Deauville und Trouville-sur-Mer ins Meer und zieht sich durch verschiedene Norman-Orte.
Im August 1417 wurde die Flussmündung bei Touques zum strategischen Punkt, als König Heinrich V. von England von hier aus seine Invasion in Frankreich begann. Dieses Ereignis prägte die normannische Küste für die kommenden Jahre.
Der Fluss verbindet mehrere normannische Gemeinden wie Gacé, Lisieux und Pont-l'Évêque miteinander. Hier prägen traditionelle Fischerei und Wassersportaktivitäten das Leben der lokalen Bevölkerung.
Der erste Abschnitt des Flusses von der Mündung bis zur Pont des Belges hat offiziellen Navigationsstatus und zwei Häfen befinden sich an seiner Mündung. Besucher können von hier aus die Flusslandschaft erkunden.
Der Bau des Bahnhofs Trouville-Deauville erforderte erhebliche Änderungen am Flussverlauf. Der Fluss wurde begradigt und die umliegenden Feuchtgebiete wurden trockengelegt, um Platz für die Infrastruktur zu schaffen.
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