Côte d’Opale, Küstenregion in Pas-de-Calais, Frankreich.
Die Côte d'Opale erstreckt sich über 120 Kilometer entlang der französischen Küste zwischen Belgien und der Picardie und umfasst weiße Kreidefelsen, Dünen und weite Strände. Die Küste wechselt zwischen steilen Klippen und flachen Buchten, wo sich das Meer bei Ebbe weit zurückzieht.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die deutsche Armee diese Küste als Schlüsselposition für Verteidigungsanlagen entlang des Atlantikwalls. Die strategische Lage direkt gegenüber England machte das Gebiet zu einem der am stärksten befestigten Abschnitte der Kanalküste.
Der Name dieser Küste geht auf den Maler Édouard Lévêque zurück, der 1911 die wechselnden Farben von Wasser und Himmel mit dem Schimmer von Opalstein verglich. Das Licht ändert sich hier ständig, sodass das Meer mal grau, mal türkis, mal silbrig wirkt.
Die Strände dieser Küste haben von Juli bis August Rettungsstationen, wobei die Schwimmbereiche bei Boulogne-sur-Mer und Le Touquet überwacht werden. Der Wind kann entlang der offenen Küste stark sein, daher sind feste Schuhe und eine winddichte Jacke empfehlenswert.
Cap Blanc-Nez steigt 132 Meter über dem Meeresspiegel auf und markiert die nächstgelegene Stelle zu England, nur 34 Kilometer von der britischen Küste entfernt. An klaren Tagen sind die Klippen von Dover mit bloßem Auge sichtbar.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.