Mont des Alouettes, Gipfel und Berg in Vendée, Frankreich
Der Mont des Alouettes ist ein Hügel in der Vendée im Westen Frankreichs, auf dessen Gipfel drei historische Windmühlen stehen. Von dort aus hat man einen weiten Blick über die umliegende Landschaft, und auf dem Gelände befinden sich auch Wanderwege sowie ein Denkmal für Soldaten des Ersten Weltkriegs.
Im 16. Jahrhundert standen auf dem Gipfel sieben Windmühlen, von denen im Laufe der Zeit nur drei erhalten geblieben sind. Während der Vendée-Kriege am Ende des 18. Jahrhunderts dienten die Mühlen als Beobachtungsposten zur Überwachung von Truppenbewegungen in der Region.
Die drei Windmühlen auf dem Gipfel gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der Vendée und sind auf vielen lokalen Postkarten und Gemälden zu sehen. Eine davon ist noch in Betrieb und mahlt Mehl auf die traditionelle Weise, was Besucher direkt beobachten können.
Die Wanderwege zum Gipfel sind gut markiert und für unterschiedliche Fitnessniveaus geeignet. Ein Parkplatz befindet sich in der Nähe des Geländes, und die Monate von Frühling bis Herbst bieten in der Regel die angenehmsten Bedingungen für einen Besuch.
Das franzosische Wort für Lerche ist "alouette", was dem Hügel seinen Namen gegeben hat, denn diese Vögel waren früher auf dem Plateau besonders häufig anzutreffen. Heute sind ihre Gesänge im Frühjahr auf dem Gipfel noch immer zu hören.
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