Château du Puy-du-Fou, Mittelalterliche Festung in Les Epesses, Frankreich
Das Château du Puy-du-Fou ist ein langer Steinbau mit blau getünchter Fassade in Les Epesses in der Vendée. Der Mittelbau ist niedriger, unter einem steilen Dach mit hohem Schornstein und einer Fahne, während rechts ein höherer Pavillon mit Pyramidendach und vorspringendem Eingang aufragt. Reihen rechteckiger Fenster gliedern die Fassade, und eine Balustrade mit kleinen Vasen läuft entlang der Traufe des rechten Flügels. Der heutige Bau ist ein Renaissance-Umbau einer Burganlage des 15. Jahrhunderts, errichtet von den Architekten Jean Masneret und René Guitton aus Le Mans für François II du Puy du Fou.
Das heutige Schloss ist ein Renaissance-Umbau einer Burganlage des 15. Jahrhunderts, den François II du Puy du Fou (1496-1548) bei den Architekten Jean Masneret und René Guitton aus Le Mans in Auftrag gab. Der Bau blieb unvollendet, und das Schloss wurde 1659 verkauft. Am 21. Januar 1794 brannte während des Vendée-Krieges eine Höllenkolonne unter General Boucret das Schloss und die umliegenden Dörfer nieder. 1974 und 1986 wurde es als Monument historique eingestuft.
Der Name des Schlosses stammt von der Familie du Puy du Fou, und sein Wahlspruch „C'est à jamais“ bildet den Leitfaden der seit 2014 im Inneren gespielten Show La Renaissance du Château. Seit 1977 findet hier La Cinéscénie statt, das Historienspektakel von Philippe de Villiers. Der Generalrat der Vendée kaufte das Schloss 1977 und betrieb darin ein Ökomuseum, bis dessen Sammlungen 2006 an L'Historial de la Vendée übergingen.
Das Schloss liegt in Les Epesses in der Vendée und ist über die umliegenden Straßen erreichbar; die Festungsmauer mit ihren Rundtürmen und dem hölzernen Wehrgang ist bei der Annäherung zuerst zu sehen. Das Gebäude wurde von Oktober 2013 bis April 2014 umgestaltet, um die Show La Renaissance du Château des Parks Puy du Fou aufzunehmen, die den Besucher ins Innere führt. Die Anlage ist 1974 und 1986 als Monument historique eingestuft.
1977 kaufte der Generalrat der Vendée das Schloss und richtete dort mit staatlicher Hilfe im Geist der Museographie Georges-Henri Rivières ein Ökomuseum ein, dessen Sammlungen 2006 an L'Historial de la Vendée gingen. Seit 1977 findet im Schloss La Cinéscénie statt, Philippe de Villiers' historische Inszenierung der Geschichte der Vendée.
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