Tarentaise, Gletschertal in Savoyen, Frankreich
Das Tarentaise-Tal ist ein U-förmiges Tal in den Grajischen Alpen, durch das die Isère zwischen der Beaufortain- und Vanoise-Bergkette fließt. Das Tal erstreckt sich über mehrere Kilometer und wird von steilen Felswänden und bewaldeten Hängen eingefasst.
Der Name des Tals stammt von Darantasia, einer Siedlung, die während der vorrömischen Zeit Hauptstadt des Stammes der Centrones war. Die Region wurde später Teil der römischen Provinzen und entwickelte sich zu einem wichtigen Durchgangsgebiet durch die Alpen.
Die Ortschaften im Tal bewahren traditionelle Almwirtschaft auf den Nordhängen, während die Südhänge moderne Skigebiete prägen. Dieser Kontrast zwischen alter Landnutzung und zeitgenössischer touristischer Entwicklung prägt das Gesicht der Region.
Ein Bahnsystem verbindet Paris mit Bourg-Saint-Maurice, während die Straße N90 Zugang durch den Talboden bietet. Im Sommer sind Bergpässe offen und leicht zugänglich, während Winter die Bedingungen erschwert und das Tal schwerer erreichbar wird.
Im Sommer verbinden breite Pässe das Tal mit dem benachbarten Maurienne-Gebiet und ermöglichen Durchgangsverkehr. Im Winter wird Tarentaise zur Sackgasse und bildet den letzten Haltepunkt vor Val d'Isère, was die Landverbindungen stark einschränkt.
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