Port-en-Bessin-Huppain, französische Gemeinde im Département Calvados
Port-en-Bessin-Huppain ist eine Hafenstadt an der normannischen Küste im Département Calvados, bekannt für ihren aktiven Fischereihafen. Der Hafen wird von massiven Steinmolen eingefasst, während sich dahinter enge Gassen und alte Steinhäuser den Hügel hinaufziehen.
Der Ort wuchs über Jahrhunderte als Fischerhafen und wurde im Zweiten Weltkrieg zu einem strategischen Punkt an der Küste. Nach der Befreiung 1944 wurde der Hafen schrittweise wieder aufgebaut und nahm seinen Betrieb als Fischerhafen wieder auf.
Die Fischerei prägt den Alltag von Port-en-Bessin-Huppain bis heute: Boote legen früh morgens ab und kehren mit frischem Fang zurück, den man direkt am Hafen kaufen kann. Die alten Steinhäuser entlang der engen Gassen spiegeln den normannischen Baustil wider, der in dieser Küstenregion typisch ist.
Der Hafen ist leicht zu Fuß vom Ortszentrum aus erreichbar, und ein Spaziergang entlang der Molen bietet einen guten Überblick über die Anlage. Das Wetter an der normannischen Küste kann sich schnell ändern, daher empfiehlt sich ein wasserdichtes Oberteil.
Port-en-Bessin-Huppain ist einer der wenigen Häfen in der Normandie, in dem noch heute gewerbliche Fischerei im traditionellen Maßstab betrieben wird. Der frische Fisch wird oft noch am selben Tag angelandet und vor Ort verkauft, was dem Hafen einen lebendigen Arbeitscharakter verleiht, der in der Region selten geworden ist.
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