Gibet de Montfaucon, Galgen in Frankreich
Der Galgen von Montfaucon war die Hauptstrafstätte von Paris und stand auf einem Hügel im Nordosten der Stadt. Die Konstruktion mit ihren charakteristischen Steinpfeilern diente Jahrhunderte lang als Ort der Hinrichtung und öffentlichen Zurschaustellung.
Die Stätte wurde im 13. Jahrhundert errichtet und blieb bis zur späten 18. Jahrhundert in Betrieb. Sie war lange Zeit ein zentrales Element des Pariser Rechtssystems und wurde während der Französischen Revolution allmählich aufgegeben.
Das Denkmal wurde in Victor Hugos "Der Glöckner von Notre-Dame" verewigt und prägte das literarische Bild von Paris. Seine Darstellung in Kunstwerken und Schriften machte es zu einem Symbol der mittelalterlichen Rechtsprechung in der Populärkultur.
Der Ort existiert heute nicht mehr, aber sein historischer Standort kann besucht werden, um die Lage und Umgebung zu erkunden. Museen und Archive in Paris bieten weitere Informationen und historische Dokumente zu diesem Kapitel der Stadtgeschichte.
Seine Konstruktion mit mehreren Ebenen war auf europäische Maßstäbe ungewöhnlich beeindruckend und machte es zeitweise zur größten Hinrichtungsstätte des Kontinents. Seine Höhe und Ausmaße waren so bekannt, dass es in Chroniken und Reiseberichten aus ganz Europa erwähnt wurde.
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