Quai de Valmy, Kai am Canal Saint-Martin im 10. Arrondissement von Paris, Frankreich
Der Quai de Valmy ist eine 1.720 Meter lange Uferstraße am Canal Saint-Martin und reicht von der Rue du Faubourg-du-Temple 27 bis zur Rue La Fayette 230. Er liegt im 10. Arrondissement, in den Vierteln Porte-Saint-Martin und Hôpital-Saint-Louis. Die Uferstraße hat eine gepflasterte Oberfläche mit niedrigem Metallgeländer; dahinter stehen hohe Gebäude aus hellem Stein und Ziegel.
Der Quai entstand beim Bau des Canal Saint-Martin und erhielt am 19. Dezember 1824 den Namen „Quai Louis XVIII“ zu Ehren des gerade verstorbenen Königs. Damals reichte er bis zur Place de la Bastille. 1830 wurde er in „Quai de Valmy“ umbenannt, zur Erinnerung an die Kanonade vom 20. September 1792, bei der Kellermann und Dumouriez die Preußen unter dem Herzog von Braunschweig besiegten.
Der Name verweist auf die Kanonade von Valmy am 20. September 1792, bei der die Generäle Kellermann und Dumouriez die Preußen unter dem Herzog von Braunschweig besiegten. 1824 zunächst Quai Louis XVIII genannt, erhielt er 1830 seinen heutigen Namen.
Der Quai verläuft auf 1.720 Metern durch das 10. Arrondissement, vom Nr. 27 der Rue du Faubourg-du-Temple bis zum Nr. 230 der Rue La Fayette. Zur Kanalseite bildet eine erhöhte Steinböschung mit niedrigem Metallgeländer oder Kette den Abschluss; dahinter tragen die gepflasterten Flächen Fußgänger, Radfahrer und parkende Fahrzeuge. Orientierung bieten der Chor der Kirche Saint-Joseph-Artisan (Nr. 191) und das Point Éphémère (Nr. 200).
Die Uferkante ist mit eisernen Fußbrücken und Wasserschleusen ausgestattet, die Booten ermöglichen, zwischen verschiedenen Wasserpegeln zu navigieren. Diese technische Lösung macht den Kanal zu einer funktionierenden Wasserstraße, die Besucher oft übersehen.
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