Bahnhof Paris-Est, Bahnhof im 10. Arrondissement, Frankreich
Die Gare de Paris-Est ist ein großer Kopfbahnhof im 10. Arrondissement von Paris, der den Nordosten Frankreichs und internationale Ziele anbindet. Die Anlage verfügt über drei Haupteingänge und dreißig Bahnsteige, die sich unter einem hohen Glasdach erstrecken.
Der Bahnhof öffnete 1849 unter dem Namen Straßburger Bahnhof und diente als Ausgangspunkt für Verbindungen nach Osten. Ab 1883 begann hier der Orientexpress seine Fahrt nach Konstantinopel, was dem Ort internationale Bedeutung verlieh.
Der Name erinnert an die Rolle des Bahnhofs als Tor zum Osten Frankreichs und darüber hinaus, während die Fassade aus Euville-Stein mit allegorischen Figuren die Verbindung zu den Zielstädten zeigt. Reisende nutzen die Halle täglich für Fernverbindungen, wobei die historische Architektur den Rahmen für moderne Züge bildet.
Der Bahnhof verbindet sich mit den Metrolinien 4, 5 und 7, was Anschlüsse ins restliche Pariser Stadtzentrum ermöglicht. Hochgeschwindigkeitszüge fahren von hier nach Straßburg, Luxemburg, Frankfurt und Stuttgart, wobei Reisende Zeit für Orientierung und Gleissuche einplanen sollten.
Ein großes Wandbild im Inneren zeigt französische Soldaten, die 1914 an die Westfront aufbrechen, und erinnert an die Rolle des Bahnhofs im Ersten Weltkrieg. Die Darstellung fängt den Moment des Abschieds ein, der für viele Familien in dieser Zeit prägend war.
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