Maison fond, Urbane Kunstinstallation nahe Gare du Nord, Frankreich
Maison fond ist eine Kunstinstallation in der Nähe des Gare du Nord, die ein Gebäude darstellt, das in den Boden zu versinken scheint. Das Bauwerk hat eine Höhe von etwa 7 Metern und zeigt gekrümmte Backsteinfassaden, die eine optische Täuschung des Verschwindens in das Pflaster erzeugen.
Der französische Künstler Leandro Erlich schuf das Werk 2015 während der Nuit Blanche, einem nächtlichen Kunstfestival in Paris. Das Kunstwerk sollte ursprünglich temporär sein, wurde aber wegen seiner Beliebtheit zu einer permanenten Installation in der Stadt.
Die Installation zeigt durch ihre gesunkene Architektur die Folgen des Klimawandels und regt Besucher dazu an, über Umweltthemen nachzudenken. Sie funktioniert wie ein visuelles Manifest, das ohne Worte eine Botschaft vermittelt.
Die Installation befindet sich an der Rue de Dunkerque im 10. Bezirk, direkt gegenüber dem Bahnhof Gare du Nord. Der Ort ist leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und kann von der Straße aus kostenlos betrachtet werden.
Die gekrümmten Backsteinoberflächen der Struktur haben sich unerwartet zu einem beliebten Ort für Skateboarder entwickelt, die die Wölbungen als Rampen nutzen. Dieses Phänomen war nicht beabsichtigt, zeigt aber, wie Kunstwerke auf unvorhergesehene Weise Teil der städtischen Kultur werden können.
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