Cap Ferret, Küstenvorsprung in Lège-Cap-Ferret, Frankreich
Cap Ferret ist eine schmale Landzunge an der französischen Atlantikküste im Département Gironde, die sich zwischen dem offenen Ozean und dem ruhigen Becken von Arcachon erstreckt. Die Sandformation verändert ihre Kontur mit den Gezeiten und dem Wind, während Kiefernwälder im Landesinneren dichtes Grün bieten.
Die ersten Strandhäuser entstanden in den 1860er Jahren, als wohlhabende Familien aus Bordeaux begannen, Sommerhütten am sandigen Ufer zu errichten. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Ansiedlung stetig und wurde zum beliebten Rückzugsort der gehobenen Gesellschaft.
Der Name verweist auf das eisenhaltige Sediment im Sand, das ihm vor Jahrhunderten seine charakteristische Farbe verlieh. Heute sieht man überall Austernbänke entlang der Bucht, wo lokale Züchter ihre Schalen sortieren und Besucher frische Meeresfrüchte direkt am Ufer probieren können.
Sie erreichen die Landzunge über die Straße aus dem Norden oder mit der Personenfähre ab Arcachon, die mehrmals täglich übersetzt. Vor Ort gibt es eine schmale Bahn entlang der Küste und Fahrradverleihe, die dabei helfen, die weitläufige Gegend zu erkunden.
Der 1947 erbaute Leuchtturm steht 52 Meter hoch und bietet nach dem Erklimmen von 258 Stufen einen Rundblick über die zwei verschiedenen Gewässer. Von oben sieht man deutlich, wo die Wellen des Atlantiks auf die ruhige Fläche der Bucht treffen.
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