Cirque d’hiver, Winterzirkus im 11. Arrondissement, Frankreich.
Der Zirkus ist ein Gebäude mit einer achteckigen Form, gestützt durch Säulen im korinthischen Stil und einem selbsttragenden Dach aus Glas und Metall. Das Innere bietet freie Sicht auf die Manège und kann etwa 2.090 Zuschauer aufnehmen.
Der Bau wurde 1852 unter Kaiser Napoleon III. eröffnet und von Architekt Jacques Ignace Hittorff entworfen. Der Name wurde später von Cirque Napoléon in die heutige Bezeichnung geändert und das Gebäude entwickelte sich zu einem wichtigen Wahrzeichen der Pariser Kulturgeschichte.
Das Gebäude ist seit seiner Entstehung ein Ort für Zirkuskunst, Konzerte und andere Aufführungen geblieben. Besucher erleben hier regelmäßig unterschiedlichste Live-Darbietungen, die die Funktion des Ortes über Generationen hinweg geprägt haben.
Die Spielstätte liegt in der Rue Amelot und ist mit der Metro-Station Filles du Calvaire verbunden, was den Zugang erleichtert. Besucher sollten sich vorher über die aktuellen Vorstellungen informieren, da das Programm je nach Saison variiert.
Das Glasdach lässt tagsüber natürliches Licht in die Arena fallen und erzeugt unterschiedliche visuelle Effekte je nach Tageszeit. Dieses wechselnde Lichtspiel macht jede Vorstellung zu einem visuellen Erlebnis, das sich über den Tag verteilt verändert.
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