Col de la Schlucht, Gebirgspass in den Vogesen, Frankreich
Der Col de la Schlucht ist ein Bergpass in den Vogesen, der sich auf 1139 Metern Höhe zwischen Münster und Gérardmer erstreckt und die Regionen Elsass und Lothringen verbindet. Die Straße D417 führt über den Pass und bietet zwei Skilifte zum Trois Fours auf 1246 Metern, mit blauen Pisten und Parkplätzen in der Nähe von Restaurants.
Von 1871 bis 1918 markierte dieser Pass die strategische Grenze zwischen Frankreich und Deutschland nach dem Vertrag von Frankfurt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er wieder französisches Gebiet und ist seitdem ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in der Region.
Der Name Schlucht stammt aus dem Deutschen und beschreibt die Schluchtbildung, die diesen Teil der Vogesen prägt. Die Gegend zeigt bis heute die deutsch-französische Verbindung in Sprache, Architektur und lokalen Traditionen.
Die Straße ist gut ausgebaut und während der Wintersaison oft verschneit, daher ist Vorsicht beim Fahren geboten. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen und beachten, dass die Bedingungen je nach Jahreszeit erheblich variieren können.
Die Tour de France ist hier seit dem Zweiten Weltkrieg mehrmals vorbeigefahren und machte die Gegend zu einem Klassiker für Radsportfans. Die steilen Rampen und die historische Bedeutung des Passes locken jedes Jahr Tausende Radfahrer an, die die legendäre Route nachfahren.
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