Route des Crêtes, Panoramastraße in den Vogesen, Frankreich
Die Route des Crêtes ist eine Bergstraße, die sich über 77 Kilometer durch die südlichen Vogesen zieht und Höhenlagen zwischen 295 und 1342 Metern erreicht. Die Strecke verläuft entlang des Kamms und verbindet mehrere Pässe mit Aussichtspunkten über die umliegenden Täler.
Das französische Militär baute die Straße im Ersten Weltkrieg, um Truppen und Nachschub zwischen Frankreich und dem Elsass zu bewegen. Nach dem Krieg blieb die Strecke erhalten und wurde für den zivilen Verkehr geöffnet.
Entlang der Strecke liegen Bauernhöfe, die als Gaststätten Münsterkäse und hausgemachte Fleischpasteten anbieten, typisch für die Region. Die Gerichte spiegeln die bäuerliche Tradition der Vogesen wider, die Besucher bei einer Pause kennenlernen können.
Die Strecke ist von Mitte November bis April wegen Schnees geschlossen und wird dann als Langlaufloipe genutzt. In der offenen Saison sollte man früh am Tag fahren, um größere Menschenmengen zu vermeiden und klare Sicht zu haben.
Die Straße verläuft entlang der ehemaligen Grenze zwischen Frankreich und Deutschland und bietet Aussicht auf beide Seiten, den Schwarzwald im Osten und das Rheintal weiter unten. An einigen Stellen sind noch alte Grenzsteine und militärische Spuren zu sehen.
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