Col de la Madeleine, Gebirgspass in Savoyen, Frankreich
Der Col de la Madeleine ist ein Bergpass in den französischen Alpen auf etwa 2.000 Metern Höhe, der die Dörfer La Léchère und La Chambre verbindet. Die Route führt durch steile Hänge und offene Weideflächen mit Panoramablicken über das Tal.
Mönche der Abtei Tamié nutzten die Almen um das Jahr 1100 herum und errichteten eine Kapelle. Die moderne Straße entstand später, teilweise mit Unterstützung durch Flüchtlinge des Spanischen Bürgerkriegs in den 1930er Jahren.
Der Pass ist für Radfahrer ein symbolischer Ort, an dem regionale Straßenrennen stattfinden und die Gemeinschaft sich jedes Jahr versammelt. Sein Name erinnert an ein religiöses Erbe, das noch heute in der Landschaft präsent ist.
Die Straße ist in den wärmeren Monaten befahrbar und bietet grundlegende Einrichtungen wie Parkplätze und Restaurants. Besucher sollten sich auf wechselhaftes Wetter vorbereiten und festes Schuhwerk tragen, besonders wenn sie zu Fuß erkunden möchten.
Entlang der Strecke sind Kilometer-Meilensteine angebracht, die Höhenmeter und Steigungsprozentangeben und Radfahrern dabei helfen, ihre Fortschritte zu verfolgen. Diese kleinen Orientierungspunkte verwandeln die Fahrt in eine messbare Herausforderung mit regelmäßigen Fortschrittsmitteilungen.
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