Dolmen von Goërem, dolmen in Gâvres, France
Der Dolmen von Goëren ist eine Steingrabanlage an der Bucht von Goëren auf der Halbinsel Gâvres, bestehend aus großen flachen Platten, die eine Grabkammer bilden, sowie einem Steinhügel und einem Erdwall darüber. Die Gesamtanlage misst etwa 27 Meter in der Länge mit einer Breite von 16 bis 18 Metern und verfügt über einen 9 Meter langen Zugangsgang, der in eine 17 Meter lange, vierteilig unterteilte Kammer führt.
Die Anlage wurde um 2450 vor unserer Zeitrechnung erbaut und zählt somit zu den ältesten Megalithkonstruktionen der Region. Sie wurde 1963 durch Bauarbeiten entdeckt und zwischen 1964 und 1967 von Archäologen unter der Leitung von Jean L'Helgouach erforscht, bevor sie 1965 als historisches Denkmal eingestuft und 1970 in Staatsbesitz überging.
Der Dolmen von Goëren prägt das Landschaftsbild der Halbinsel und zeigt, wie frühe Bevölkerungsgruppen diesen Küstenraum nutzten und gestalteten. Der Ort wird heute von Besuchern als Fenster zu vergangenen Kulturen wahrgenommen und trägt zur lokalen Identität bei.
Der Dolmen ist über einen Weg direkt zugänglich und kann von Besuchern ohne Schwierigkeiten erreicht werden. An dem Ort gibt es Informationstafeln, die erklären, wie die Anlage konstruiert wurde und welche Funktion sie hatte.
Die Anlage hat eine ungewöhnliche L-förmige Konstruktion mit rechtwinkliger Anordnung, die für megalithische Gräber dieser Zeit selten ist. Einige der Steine tragen noch heute Gravuren, die teilweise erhalten geblieben sind und Einblicke in die Handwerkskunst dieser alten Zivilisation geben.
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