Sainte-Marguerite-sur-Mer, Küstengemeinde in Seine-Maritime, Frankreich.
Sainte-Marguerite-sur-Mer ist eine Gemeinde an der Alabasterküste mit weißen Kreidefelsen, die steil zum Meer abfallen. Das Dorf erstreckt sich über eine hügelige Landschaft mit Wald und Weiden, die bis zu den Kieselbuchten hinabführen.
Die Gegend war bereits in römischer Zeit besiedelt und hatte damals den Namen Caprimont, wo eine Villa als Verwaltungssitz des Gouverneurs stand. Im Mittelalter entstanden hier eine Kirche und später ein Schloss, die das Dorf bis heute prägen.
Die Kirche Saint-Marguerite aus dem 11. Jahrhundert und das Schloss Tour aus dem 16. Jahrhundert zeigen die architektonische Entwicklung dieser normannischen Siedlung.
Das Dorf hat gute Wanderwege, besonders die markierten Fernwanderwege GR21 und GR212, die durch Wälder und über die Klippen führen. Diese Pfade verbinden verschiedene kleine Orte der Region und können in beiden Richtungen erkundet werden.
Ein Leuchtturm von 1955 steht auf der Pointe de l'Ailly über Felsentümpeln, wo man oft Menschen bei traditionellen Fischfangmethoden beobachten kann. Diese handwerklichen Praktiken werden dort das ganze Jahr über ausgeübt.
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