Uxellodunum, Eisenzeitliche Befestigungsanlage in Lot, Frankreich
Uxellodunum ist eine antike Befestigungssiedlung auf einem Hügel über der Dordogne im Département Lot, mit steilen Felswänden und natürlichen Verteidigungslinien. Die Anlage erstreckt sich über mehrere übereinander liegende Ebenen und zeigt die komplexe Planung einer keltischen Festung.
Die Siedlung wurde 51 v. Chr. zum Schauplatz einer entscheidenden römischen Belagerung durch Julius Caesar, die das Ende des keltischen Widerstands markierte. Dieses Ereignis besiegelte die römische Eroberung Galliens und die Eingliederung der Region in das Römische Reich.
Die Überreste zeigen, wie die Cadurci hier lebten und ihre Siedlung mit klugen Befestigungen ausbauten. Besucher können noch heute die Spuren ihrer Bauweise und ihrer Verteidigungsanlagen sehen.
Der Ort ist über Wanderwege erreichbar und bietet Informationstafeln zur Geschichte der Belagerung und der keltischen Besiedlung. Das nahegelegene Museum in Martel bietet Museumsführungen und Kontextinformationen für Besucher.
Die Römer entwickelten hier eine bemerkenswerte Belagerungstaktik, indem sie Tunnel gruben, um die unterirdische Wasserquelle der Kelten abzuschneiden. Diese innovative Strategie zwang die Verteidiger schnell zur Kapitulation und war eine der letzten großen Auseinandersetzungen der Gallic Wars.
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