Mont Thabor, Berggipfel in Valmeinier und Névache, Frankreich
Mont Thabor ist ein Bergpeak mit 3178 Metern Höhe an der Grenze zwischen den Nordalpen und Südalpen innerhalb der Massif des Cerces. Der Berg liegt in den französisch-italienischen Grenzregionen und bietet verschiedene Routen für Wanderer und Bergsteiger.
Der Berg diente bis 1947 als natürliche Grenze zwischen Frankreich und Italien, bevor sich die Grenzlinie um etwa fünf Kilometer nach Osten verschob. Diese Verschiebung veränderte die geopolitische Bedeutung des Gebiets dauerhaft.
Die Kapelle Notre Dame des Sept Douleurs steht in der Nähe des Gipfels und zieht Bergsteiger an, die den Aufstieg geschafft haben. Der Ort hat für viele eine spirituelle Bedeutung und markiert einen besonderen Punkt auf dem Weg nach oben.
Die Wanderung rund um den Berg dauert etwa neun Stunden und erfordert gute körperliche Vorbereitung und angemessene Ausrüstung. Besucher sollten früh am Tag beginnen und auf wechselndes Wetter vorbereitet sein, besonders in den höheren Lagen.
Der Berg beherbergt etwa 30 Bergseen oberhalb von 2000 Metern Höhe, in denen Murmeltiere, Gämsen und Steinböcke leben. Diese Seen bieten während der Wanderung überraschende Momente der Stille inmitten der alpinen Landschaft.
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