Gorges du Gardon, Kalksteinschlucht in Okzitanien, Frankreich.
Die Gorges du Gardon sind eine tiefe Schlucht, die der Fluss durch Kalksteingebiete gegraben hat und dabei senkrechte Felswände geschaffen hat. Die Landschaft wechselt zwischen engen Engpässen und offeneren Abschnitten, wo das Wasser über Felsen fließt und kleine Becken bildet.
Menschen haben sich bereits in der Steinzeit in den Höhlen der Schlucht angesiedelt, wie archäologische Funde in mehreren Höhlen zeigen. Die Gegend war später ein strategischer Punkt für Siedlungen und bleibt heute ein Ort von wissenschaftlichem Interesse wegen ihrer frühen Spuren menschlicher Präsenz.
Mittelalterliche Dörfer entlang der Schlucht pflegen traditionelle Praktiken der nachhaltigen Bewirtschaftung und bewahren das lokale architektonische Erbe.
Mehrere Wanderwege durchqueren die Schlucht auf verschiedenen Niveaus, von leichten Spaziergängen entlang des Wassers bis zu anspruchsvolleren Routen über höheres Gelände. Ein Informationszentrum in einem benachbarten Dorf bietet Karten und Ratschläge zum Erkunden der verschiedenen Abschnitte.
In den Sommermonaten verschwindet das Wasser des Gardon unter der Erde und fließt verborgene Wege durch den Kalkstein. Dieses natürliche Phänomen zeigt die unterirdischen Kanäle, die der Fluss über Jahrtausende geformt hat.
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