St-Quentin, Basilika minor in Saint-Quentin, Frankreich.
Die Basilika St.-Quentin ist ein gotisches Kirchengebäude mit langer Innenraumstruktur und wird von einem quadratischen Turm mit schlankem Spitzturm gekrönt. Das Gebäude zeigt die charakteristischen Merkmale der gotischen Architektur mit Bögen, Säulen und verziertem Mauerwerk, das sich über die Wände und Decken erstreckt.
Religiöse Gebäude stehen seit dem 4. Jahrhundert an dieser Stelle, doch die heutige Struktur entstand zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert in gotischem Stil. Der Bau wurde im 20. Jahrhundert schwer beschädigt und später wieder aufgebaut, was seine Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau unterstreicht.
Das Labyrinth aus schwarzen und weißen Steinen auf dem Boden stammt aus dem späten 15. Jahrhundert und wurde von Pilgern benutzt, um zu meditieren und zu beten. Besucher können heute noch diese kunstvolle Steinzeichnung sehen, die zeigt, wie die Menschen früher ihre Andacht gestalteten.
Das Innere ist für Besucher leicht zu durchqueren, mit klarem Blick auf die Deckenstrukturen und die Seitenschiffe. Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn weniger Menschen anwesend sind und das Licht durch die Fenster optimal wirkt.
Das Gebäude besitzt einen seltenen doppelten Querschiff-Plan, eine Architekturform, die nur wenig in französischen Kirchenbauten vorkommt. Diese ungewöhnliche Anordnung schafft eine besondere innere Geometrie, die Besucher beim Durchwandern bemerken können.
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