Phare de Goulphar, Leuchtturm in Bangor, Frankreich
Der Goulphar-Leuchtturm ist ein steinerner Turm auf Belle-Île-en-Mer mit einer Höhe von etwa 52 Metern und einer charakteristischen zylindrischen Form. Oben befindet sich ein Balkon mit einer Laterne, von der aus das Navigationsfeuer über das Meer leuchtet.
Der Leuchtturm wurde 1835 in Betrieb genommen und basiert auf Technologie von Augustin Fresnel für bessere Lichtsignale. Er erhielt 1995 die Anerkennung als Monument Historique wegen seiner architektonischen und technischen Bedeutung.
Der Leuchtturm ist Teil der bretonischen Seefahrtstradition und prägt das Bild der Küste seit Generationen. Besucher erleben hier die enge Verbindung zwischen der Insel und dem Meer, die das Leben der Menschen vor Ort bis heute prägt.
Der Zugang zum Turm ist tagsüber möglich und Besucher können die Wendeltreppe hinaufsteigen, um die Aussicht über die Insel und das Meer zu genießen. Das Wetter beeinflusst die Sichtbarkeit und die Bedingungen auf der Plattform, daher ist warme Kleidung und rutschfestes Schuhwerk empfehlenswert.
Der Lichtkegel reicht bei klarem Wetter etwa 27 Seemeilen weit über das Meer und macht den Turm von weit entfernten Positionen auf dem Wasser sichtbar. Dieses Merkmal zeigt, wie fortgeschrittene die Lichttechnologie des 19. Jahrhunderts für die Seefahrt war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.