Aiguilles de Port-Coton, Felsformationen an der Atlantikküste in Belle-Île-en-Mer, Frankreich.
Die Aiguilles de Port-Coton sind spitze Granitfelsen, die aus dem Meer aufragen und verschiedene Formen bilden, darunter einen Felsen namens Der König im Zentrum. Sie entstehen aus einem natürlichen Erosionsprozess und bilden eine unregelmäßige Gruppe von Felsnadeln entlang der westlichen Küstenlinie.
Der Künstler Claude Monet besuchte Belle-Île 1886 und malte 39 Werke dieser Felsformation als Hauptmotiv seiner Serie. Diese künstlerische Aufmerksamkeit machte die Aiguilles international bekannt und verband sie mit dem impressionistischen Stil des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Die Felsformationen tragen volkstümliche Namen wie Der König, Der Löwe und Der Hund des Königs, die Besucher beim Erkunden entlang der Küste entdecken können. Diese Benennungen zeigen, wie die Einheimischen die Naturlandschaft in ihre eigene Perspektive integriert haben.
Die Felsen sind über markierte Wanderwege an der Westküste von Belle-Île zugänglich und bieten besonders am späten Nachmittag beste Betrachtungsbedingungen. Das Wetter kann schnell umschlagen, daher ist es ratsam, die Vorhersage zu prüfen und robuste Schuhe zu tragen.
Der Name Port-Coton entstand durch ein natürliches Phänomen: Bei starkem Wind erzeugt die Gischt um die Felsen weiße Schaumwirbel, die Baumwolle ähneln. Dieses Schauspiel tritt vor allem während Stürmen auf und prägt bis heute das Verständnis des Ortes.
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