Saint-Jean-aux-Bois, Mittelalterliches Dorf im Wald von Compiègne, Frankreich
Saint-Jean-aux-Bois ist ein kleines Dorf im Wald von Compiègne in der nordfranzösischen Region Oise, wo etwa 340 Bewohner in mehreren verstreuten Siedlungen leben. Das Dorf erstreckt sich über ein bewaldetes Gebiet mit einer Gesamtfläche von etwa 25 Quadratkilometern.
Das Dorf wuchs um die im Jahre 1152 gegründete Abtei Notre-Dame-et-Saint-Jean-Baptiste herum, die als Benediktinerkloster dem Ort seine Bedeutung gab. Diese religiöse Institution prägte die Siedlung über Jahrhunderte hinweg.
Der Name der Bewohner, Solitaires, stammt aus der Zeit der Französischen Revolution, als das Dorf 1794 vorübergehend La Solitude hieß. Heute erinnert dieser Name an die abgeschiedene Lage mitten im Wald und die stille Atmosphäre, die Besucher dort finden.
Das Dorf wird durch regelmäßige Busverbindungen der TIC-Linie 101 und des AlloTIC-Dienstes mit den Nachbargemeinden verbunden. Besucher sollten wissen, dass die Siedlungen über das bewaldete Gebiet verteilt sind und man Zeit für Erkundungen einplanen sollte.
Das Dorf beherbergt einen uralten Eichenbaum mit einem Umfang von acht Metern, dessen Wurzeln bis in die Zeit König Ludwigs des Heiligen im 13. Jahrhundert zurückreichen. Dieser imposante Baum ist ein stilles Zeugnis der Geschichte und ein faszinierendes Naturwunder, das viele Besucher übersehen.
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