Marie-Galante, Karibische Insel in Guadeloupe, Frankreich
Marie-Galante ist eine Insel mit weißen Sandstränden, Zuckerrohrfeldern und drei Küstengemeinden, die sich über 158 Quadratkilometer erstreckt. Eine Hauptstraße umrundet die gesamte Küste und verbindet die verschiedenen Ortschaften miteinander.
Christoph Kolumbus entdeckte die Insel während seiner zweiten Reise im Jahr 1493 und benannte sie nach seinem Flaggschiff, der Marigalante. Seitdem prägte der Zuckerrohranbau das Leben auf der Insel und hinterließ zahlreiche Windmühlen in der Landschaft.
Das Terre de Blues Festival versammelt Musiker aus der gesamten Karibik und zeigt die musikalischen Traditionen der Insel durch Aufführungen und kulturelle Begegnungen. Das Fest verbindet lokale Rhythmen mit Einflüssen von den Nachbarinseln und macht die Musik zu einem lebendigen Teil des Alltags.
Besucher erkunden die Insel mit Ochsenkarren, besuchen Rumdestillerien und erreichen zahlreiche Strände über die Hauptstraße entlang der Küste. Die Rundfahrt bietet Zugang zu allen wichtigen Orten und ermöglicht einen Überblick über die Insel.
Die Insel bewahrt traditionelle Methoden der Zuckerherstellung mit funktionierenden Windmühlen und gehört zu den wenigen karibischen Inseln, die noch Ochsenkarren für den Transport nutzen. Diese alten Fortbewegungsmittel prägen nach wie vor das Straßenbild und verbinden Vergangenheit mit Gegenwart.
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