Templerkapelle, Religiöse Kapelle aus dem 12. Jahrhundert in Metz, Frankreich
Die Templerkapelle ist ein Gotteshaus des 12. Jahrhunderts in Metz mit einer achteckigen Struktur, Rippengewölben und einem quadratischen Chor. Der Raum endet in einer kleinen Apsis und folgt dem romanischen Baustil der Zeit.
Das Gebäude entstand um 1180 für den Orden der Tempelritter und wurde mit deren Auflösung 1312 an die Johanniter übergeben. Später verlor es seinen religiösen Zweck und diente ab dem 16. Jahrhundert als Lager.
Die Kapelle zeigt an ihren Innenwänden mittelalterliche Malereien, darunter ein Fresko der Jungfrau Maria aus dem 14. Jahrhundert und eine Schnitzerei des Heiligen Geistes im Schlussstein. Diese Werke erzählen von der geistlichen Bedeutung, die der Raum für die hier versammelten Gemeinschaften hatte.
Der Ort liegt zentral in der Stadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass die Öffnungszeiten möglicherweise saisonbedingt variieren und es ratsam ist, vorher Informationen zur aktuellen Zugänglichkeit einzuholen.
Der Türsturz des Haupteingangs trägt ein ursprüngliches geschnitztes Kreuzzeichen, das die Verbindung zum Templerorden bewahrt. Dieses Detail ist oft übersehen, zeigt aber die starke Identität, die der Ort für die Rittergemeinschaft hatte.
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