Monte Tenibres, Grenzberg in den Seealpen, Frankreich und Provinz Cuneo, Italien.
Monte Tenibres ist ein Gebirgspass an der Grenze zwischen französischen und italienischen Alpen mit einer Höhe von etwa 3031 Metern. Der Berg bildet einen Gebirgsgrat zwischen dem Tinée-Tal und dem Stura di Demonte-Tal und trägt zum Wasserscheidentraum zwischen zwei großen Flusseinzugsgebieten bei.
Der Berg fungiert seit Jahrhunderten als natürliche Grenze zwischen Frankreich und Italien und dient als geografischer Bezugspunkt für Gemeinschaften auf beiden Seiten. Diese Grenzposition prägte die Besiedlung und die kulturellen Unterschiede der angrenzenden Regionen.
Die Hänge des Berges verbinden französische und italienische Alpentradition durch Wanderwege und alte Hirtenkultur, die bis heute in der Region nachwirken.
Wanderer können den Gipfel von Saint-Étienne-de-Tinée aus auf markierten Wegen erreichen, die durch bewaldete Gebiete zum See Pétrus führen. Die Route erfordert gute Fitness und angemessene Ausrüstung für Hochgebirgsbedingungen.
Der Berg liegt auf der Wasserscheide zwischen dem Mittelmeer und der Adria und steht in unmittelbarer Nähe zu einer der größten Bergrutschungen Europas. Diese geologische Besonderheit macht die Region zu einem interessanten Studienobjekt für Naturwissenschaftler und aufmerksame Besucher.
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