Tintamarre, Naturschutzinsel in Saint-Martin, Frankreich.
Île Tintamarre ist ein Naturschutzgebiet vor der Nordostküste von Saint-Martin mit weißen Sandstränden, roten Felsklippen und kristallklarem türkisem Wasser. Die unbewohnte Insel bietet eine raue Küstenlandschaft mit niedrigen Vegetation und ist von einem aktiven Meeresökosystem umgeben.
Im frühen 20. Jahrhundert gründete Diederik Johannes van Romondt eine Siedlung mit etwa 150 Bewohnern, die Baumwolle anbauten und Viehzucht betrieben. Die Insel wurde später als Luftwaffenstützpunkt entwickelt, bevor sie schließlich zur unbewohnten Naturschutzzone wurde.
Der Name der Insel stammt vom spanischen Wort "tinta mar", das die Farben des umgebenden Meeres widerspiegelt. Heute ist dieser Ort ein stilles, verlassenes Eiland, das hauptsächlich von Seevögeln bewohnt wird.
Die Insel ist nur per Boot erreichbar, mit Überfahrten von Saint-Martin, die je nach Meeresbedingungen etwa 15 Minuten dauern. Besucher sollten Wasser, Sonnenschutz und angemessene Schuhe mitbringen, da die Küste felsig und exponiert ist.
Der Meeresboden um die Insel verbirgt Überreste einer versunkenen Flugzeuglandebahn und eines Eisenbahnsystems, das an die Zeit als karibische Luftwaffenbasis erinnert. Diese Unterwasserrelikt zeigt die veränderte Nutzung des Ortes über die Zeit hinweg.
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