Palais des congrès de Paris, Kongresszentrum und Konzerthalle im 17. Bezirk, Frankreich
Das Palais des congrès de Paris ist ein multifunktionales Gebäude im 17. Arrondissement nahe Porte Maillot, das Kongressräume, ein Einkaufszentrum und mehrere Aufführungssäle vereint. Das mehrstöckige Bauwerk aus Beton und Glas erstreckt sich über mehrere Ebenen, wobei die unteren Geschosse direkt an die Verkehrsknotenpunkte anschließen und die oberen Bereiche die großen Auditorien beherbergen.
Der französische Architekt Guillaume Gillet entwarf den Komplex, der am 28. Februar 1974 eröffnet wurde, um Westparis ein modernes Kongresszentrum zu geben. Sein Bau symbolisierte den Wunsch, die Stadt für internationale Tagungen und große Kulturveranstaltungen zu öffnen und gleichzeitig ein neues urbanes Zentrum rund um Porte Maillot zu schaffen.
Der Name verweist auf die Doppelrolle als Veranstaltungsort und Tagungszentrum, während die offene Architektur Besucher von den U-Bahn-Ebenen bis zu den oberen Sälen führt. An Wochentagen strömen Geschäftsreisende zwischen Konferenzräumen und Cafés, abends füllen sich die Gänge vor Konzerten oder Musicals mit Familien und Touristen.
Porte Maillot verbindet Metrolinie 1, RER-Linie C und mehrere Buslinien direkt mit den unteren Ebenen des Gebäudes, was den Zugang vom Stadtzentrum und vom Flughafen Charles de Gaulle erleichtert. Orientierungsschilder im Inneren weisen den Weg zu den verschiedenen Sälen und Geschäften, sodass man sich trotz der Größe des Komplexes gut zurechtfindet.
Neben den bekannten Konzertsälen beherbergt das Gebäude auch ein vollwertiges Fernsehstudio, das regelmäßig für Aufzeichnungen genutzt wird. Zwei kleinere Amphitheater mit jeweils mehreren hundert Plätzen ergänzen den Hauptsaal und ermöglichen parallel laufende Veranstaltungen an einem einzigen Standort.
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