Robespierre, Metrostation in Montreuil, Frankreich
Die Station Robespierre ist eine unterirdische Métrostation in Montreuil, einem Vorort östlich von Paris, und liegt an der Linie 9. Sie verfügt über zwei Bahnsteige mit je einem Gleis in beide Richtungen und ist über zwei Eingänge erreichbar, einen an der Rue Robespierre und einen an der Rue Barbès.
Die Station wurde 1937 eröffnet, als die Linie 9 nach Montreuil verlängert wurde, um die östlichen Vororte besser an das Pariser Netz anzubinden. Seitdem wurde sie mehrfach modernisiert, um den Anforderungen des täglichen Betriebs gerecht zu werden.
Der Stationsname erinnert an Maximilien Robespierre, eine der bekanntesten Figuren der Französischen Revolution, und steht damit in einer langen Tradition der Pariser Métro, historische Persönlichkeiten im Stadtbild zu verankern. Wer den zweiten Eingang an der Rue Barbès benutzt, bemerkt sofort den Art-déco-Stil, der diesen Zugang von anderen gewöhnlichen Stationseingängen unterscheidet.
Die Station ist über zwei Eingänge erreichbar, die an belebten Straßen liegen und durch deutliche Schilder gekennzeichnet sind. Wer zwischen Métro und Bus wechseln möchte, findet in der Nähe Bushaltestellen der Linie 318.
Die Innengestaltung der Station folgt dem für viele ältere Pariser Stationen typischen Schema: gewölbte Decken, weiße Kacheln und rote Sitze vom Typ Motte, die speziell für das Netz entwickelt wurden. Die honigfarbenen Kacheln, die die Werbeflächen einfassen, sind ein kleines Detail, das viele Fahrgäste täglich passieren, ohne es wahrzunehmen.
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