St-Eugène-Ste-Cécile, Neugotische Kirche im Faubourg-Montmartre, Frankreich.
Die Église Saint-Eugène-Sainte-Cécile ist ein Kirchengebäude im gotischen Stil der Wiederbelebung im Faubourg-Montmartre in Paris. Das Innere wird durch 48 bunte Glasfenster beleuchtet, die Säulen sind bemalt, und das gesamte Tragwerk besteht aus Metall.
Das Gebäude wurde 1854 bis 1855 von den Architekten Louis-Auguste Boileau und Louis-Adrien Lusson erbaut und war die erste französische Kirche mit vollständig eiserner Tragkonstruktion. Diese Bautechnik war damals sehr neu und zeigte die Möglichkeiten moderner Ingenieurskunst in religiösen Gebäuden.
Der Name Sainte-Cécile verweist auf die Verbindung zum Pariser Konservatorium, da diese Heilige die Schutzpatronin der Musiker ist. Diese Wahl spiegelt die künstlerische Bedeutung des Viertels und die Rolle der Kirche als kultureller Treffpunkt wider.
Die Kirche befindet sich in der rue Sainte-Cécile im 9. Arrondissement von Paris und ist leicht zu Fuß erreichbar. Tägliche Messen werden in beiden Formen des römischen Ritus gefeiert, sodass Besucher verschiedene liturgische Traditionen erleben können.
Die grosse Orgel wurde von Joseph Merklin gebaut und war eine der Hauptattraktionen der Pariser Weltausstellung 1855, bevor sie in der Kirche installiert wurde. Dieses Instrument prägt bis heute den Klang und die Atmosphäre des Gottesdienstes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.