Passage du Gois, Überflutbare Straße in Vendée, Frankreich
Die Passage du Gois ist ein Damm von etwa 4 km Länge, der die französische Hafenstadt Beauvoir-sur-Mer mit der Insel Noirmoutier verbindet. Die Straße verschwindet zweimal täglich unter den Fluten des Atlantiks und offenbart bei Ebbe wieder einen befahrbaren Weg.
Der Weg existiert schon seit dem Mittelalter und war ursprünglich eine wichtige Handelsroute zwischen dem Festland und der Insel. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrfach ausgebaut, um auch bei schwierigen Bedingungen befahrbar zu bleiben.
Die Passage du Gois ist seit Jahrhunderten ein Ort, an dem Einheimische und Besucher das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur erleben. Der Weg verbindet zwei Welten: Die Menschen nutzen ihn tagsüber zum Überqueren, während die Flut ihn regelmäßig unter Wasser setzt.
Neun Rettungstürme sind entlang der Strecke verteilt und bieten Schutz, wenn Fahrer von der schnell aufsteigenden Flut überrascht werden. Informieren Sie sich vor der Fahrt über die Gezeitenzeiten, um sicher während der Ebbephase fahren zu können.
Nach jeder Flut bedeckt eine dünne Schicht Seegras die Fahrbahn und erfordert besondere Fahrtechniken, um sicher über den rutschigen Untergrund zu kommen. Dieser natürliche Belag macht jede Überquerung zu einer einzigartigen Erfahrung zwischen Asphalt und Meer.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.