Pont de Noirmoutier, Brücke zwischen Festland und Insel Noirmoutier, Frankreich
Der Pont de Noirmoutier ist eine 583 Meter lange Brücke aus vorgespanntem Beton über die Meerenge von Fromentine, die La Barre-de-Monts auf dem Festland mit Barbâtre auf der Insel Noirmoutier verbindet. Die Fahrbahn verläuft auf schlanken Trägern aus Stahlbeton über mehrere Pfeiler hinweg, die im flachen Wasser stehen und den Gezeitenstrom passieren lassen.
Die Brücke wurde zwischen 1969 und 1971 erbaut und ersetzte eine Fährverbindung sowie den überflutbaren Passage du Gois. Der Bau dauerte etwa zwei Jahre und wurde im Juni 1971 für den Verkehr freigegeben, wodurch die Insel dauerhaft mit dem Festland verbunden wurde.
Die Brücke verbindet das Festland mit der Insel und hat den Lebensrhythmus beider Ufer verändert, da Bewohner und Besucher nun jederzeit übersetzen können. Früher war die Überfahrt von den Gezeiten abhängig, heute rollen Autos und Radfahrer unabhängig vom Wasserstand über die Fahrspuren.
Die Durchfahrt ist kostenfrei und steht Autos, Motorrädern, Fahrrädern und Fußgängern rund um die Uhr zur Verfügung, ohne Rücksicht auf Wetter oder Tiden. Auf der Fahrbahn gelten die üblichen Verkehrsregeln, und die Brücke ist auch bei starkem Wind in der Regel befahrbar.
Die Träger der Brücke wurden mit Spannkabeln verstärkt, die nach dem Bau unter Zug gesetzt wurden, um Risse zu verhindern. Diese Technik ermöglichte eine schlankere Konstruktion und spart Material, während die Tragfähigkeit erhalten bleibt.
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