Tours railway station, Historischer Bahnhof in Tours, Frankreich
Der Bahnhof von Tours ist ein Eisenbahnknotenpunkt in Westfrankreich mit sechs Bahnsteigen und zwölf Gleisen. Der Kalksteinbau verbindet Reisende mit regionalen und nationalen Zuglinien.
Der Bahnhof wurde 1846 gebaut und zwischen 1896 und 1898 vom Architekten Victor Laloux grundlegend umgestaltet. Diese Modernisierung prägte sein heutiges Aussehen aus Kalkstein.
An der Fassade des Bahnhofs stehen vier Kalksteinfiguren, die französische Städte darstellen und von den Bildhauern Jean Antoine Injalbert und Jean-Baptiste Hugues geschaffen wurden. Diese Skulpturen verleihen dem Eingang einen würdevollen Charakter, den Reisende beim Ankommen bemerken.
Der Bahnhof befindet sich am Place du General-Leclerc und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden, einschließlich der Straßenbahnlinie A und mehreren Buslinien des Netzes Fil Bleu. Besucher finden hier alle notwendigen Einrichtungen für den Zugverkehr.
Das Gebäudeinnere wurde 2013 aufwendig restauriert, wobei ursprüngliche Blattgolddetails aus Laloux' Entwurf wiederhergestellt wurden. Diese feinen Verzierungen zeugen von der handwerklichen Qualität der ursprünglichen Ausstattung.
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