Kloster Cercanceaux, Zisterzienserabtei in Souppes-sur-Loing, Frankreich.
Die Abbaye de Cercanceaux ist eine Zisterzienserabtei in Souppes-sur-Loing mit Gebäuden aus weißem Kalkstein, die aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Der Komplex bewahrt die Kapelle des Abtes, die Scheunen, die Schlafräume der Mönche und andere funktionale Bauten der mittelalterlichen Anlage.
Die Abtei wurde 1181 unter der Schirmherrschaft von König Philipp August und der Adelsfamilie Clément gegründet. Nach der Französischen Revolution wurde die Anlage in eine Papiermühle umgewandelt und diente danach wirtschaftlichen Zwecken.
Die Anlage zeigt noch heute räumliche Strukturen aus verschiedenen Epochen, die das Leben der Mönche widerspiegeln. Man kann sehen, wie Bereiche für Gebet, Arbeit und Schlaf voneinander getrennt waren.
Das Gelände liegt südlich von Paris in der Region Seine-et-Marne und ist mit geführten Touren zugänglich. Die Führungen werden ganzjährig angeboten, wobei an bestimmten Feiertagen Schließungen stattfinden.
Im Jahr 1323 wurde der Abt der Abtei inhaftiert, weil er einen Dämonen mit Hilfe einer schwarzen Katze befragt hatte, um verlorenes Geld aufzufinden. Der Vorfall zeigt, wie Glaube und Magie selbst in religiösen Gemeinschaften eine Rolle spielten.
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