Polissoirs de Souppes-sur-Loing, Neolithische Poliersteine in Souppes-sur-Loing, Frankreich.
Die Polissoirs de Souppes-sur-Loing sind eine Gruppe von sieben Schleifsteinen aus Fontainebleau-Sandstein am Gué de Beaumoulin. Die größte sichtbare Fläche ist eine flache graubeige Platte, gefleckt mit dunklen Stellen und Moos, in die längliche Mulden und tiefe, glatte, parallele Rinnen eingeschliffen sind. Am Fuß des Steins liegen herabgefallene Blätter.
Diese Polierstein wurden bereits in der Jungsteinzeit von Menschen benutzt, die hier ihre Werkzeuge schärften und pflegten. Die archäologische Bedeutung dieser Stätte führte 1889 zu ihrer Anerkennung als geschütztes Kulturdenkmal.
Der Ort ist nach der Furt Gué de Beaumoulin über den Loing benannt. Die sieben Sandstein-Polissoirs wurden 1874 von einem Steinmetz namens Remauger gemeldet; die ersten sechs sind seit 1889 als Monuments historiques eingetragen, das siebte wurde erst 1972 von J. Soulier entdeckt und beschrieben. Auf der flachen graubeigen Fläche sind tiefe, glatte Parallelrinnen zu erkennen, umgeben von Moos und Laub.
Der Ort liegt an der Adresse 9002 Le Cocluchon und ist über die Straße D607 erreichbar. Der nächste Zugbahnhof ist Souppes-Château-Landon, von wo aus der Standort zu Fuß oder mit anderen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.
Der siebte Polierstein wurde erst 1972 von J. Soulier entdeckt und beschrieben, lange nachdem die ersten sechs 1889 als Monuments historiques eingestuft worden waren. Gemeldet worden war die Gruppe bereits 1874 von einem Steinmetz, M. Remauger. Es handelt sich um Sandstein von Fontainebleau, dessen Härte die Rillen lesbar erhalten hat.
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