Kloster Saint-Maurice-de-Carnoët, Mittelalterliche Klosterruinen in Clohars-Carnoët, Frankreich
Die Abtei Notre-Dame de Carnoët ist ein Klosterruine an der Laïta an der Grenze zwischen Wald und offener Landschaft in der Bretagne. Die noch stehenden Mauern zeigen die charakteristische Architektur religiöser Gebäude und sind von alten Bäumen umgeben.
Das Kloster wurde 1177 gegründet und sollte für mehrere Jahrhunderte als spirituelles und wirtschaftliches Zentrum in der Bretagne dienen. Die französische Revolution 1791 brachte das monastische Leben zum Ende und beschleunigte den Verfall der Gebäude.
Das Kloster war ein wichtiges Zentrum für Zisterzienser-Mönche, die hier beteten und arbeiteten, bis die französische Revolution sein Leben veränderte. Man kann heute noch spüren, wie diese Mönche den Rhythmus des Tages durch Gebete und handwerkliche Tätigkeiten prägten.
Das Gelände ist frei zugänglich und kann auf eigene Faust erkundet werden, wobei Informationen vor Ort helfen, die Überreste zu verstehen. Eine ruhige Anfahrt auf einer Landstraße bringt Besucher direkt zum Eingang des Klosters.
Auf dem Gelände wachsen sehr alte Riesenmammutbäume, die an verschiedenen Stellen zwischen den Ruinen stehen und ein unerwartetes Nebeneinander von Natur und Geschichte schaffen. Diese ausländischen Bäume wurden vermutlich im 19. Jahrhundert gepflanzt und geben dem Ort einen besonderen Charakter.
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