Marne-la-Vallée, Planstadt in Île-de-France, Frankreich
Marne-la-Vallée ist eine geplante Siedlung östlich von Paris, die sich über drei Départements erstreckt und 31 Gemeinden zusammenfasst. Das Gebiet gliedert sich in vier aufeinanderfolgende Sektoren, von denen jeder eigene Wohn- und Geschäftsviertel sowie grüne Achsen entlang des Flusses Marne aufweist.
Die französische Regierung startete das Projekt 1965, um das Bevölkerungswachstum im Pariser Raum zu bewältigen und neue Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten außerhalb der Hauptstadt zu schaffen. Die Entwicklung erfolgte schrittweise von Westen nach Osten, wobei jeder Sektor in den folgenden Jahrzehnten entstand.
Das Gebiet integriert mehrere Bildungseinrichtungen, darunter die Université Paris-Est Marne-la-Vallée und die École des Ponts ParisTech, die ein akademisches Zentrum bilden.
Die RER-Linie A verbindet das Gebiet mit dem Zentrum von Paris und hält an mehreren Bahnhöfen innerhalb der Gemeinde. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Interconnexion Est durchquert ebenfalls die Region und bietet Anbindung an weitere französische Städte.
Der Sektor Val d'Europe entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen The Walt Disney Company und französischen Behörden in den 1980er Jahren. Diese Partnerschaft führte dazu, dass Disneyland Paris Teil der Gesamtentwicklung wurde und nicht als isoliertes Resort entstand.
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