Notre-Dame de Brebières, Byzantinische Basilika minor in Albert, Frankreich
Die Basilique Notre-Dame de Brebières ist eine Kirche im byzantinisch-neugotischen Stil in Albert, im Norden Frankreichs, die von einer goldenen Marienstatue auf einer 76 Meter hohen Kuppel gekrönt wird. Die Statue, die den Blick über die Stadt hinaus sichtbar ist, wurde vom Bildhauer Albert Roze gefertigt.
Der Bau begann 1885 unter dem Architekten Edmond Duthoit, und Papst Leo XIII. erhob die Kirche kurz darauf zur Basilika minor. Nach schweren Zerstörungen im Ersten Weltkrieg wurde sie vollständig wiederaufgebaut und in den 1920er Jahren neu eingeweiht.
Die Basilika beherbergt Glasfenster von Jacques Grüber und Wandmalereien von Victor-Ferdinand Bourgeois, die den Innenraum prägen. Wer das Gebäude betritt, findet sich in einem Raum, der von lokalen Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts gestaltet wurde.
Die Basilika ist regelmäßig geöffnet und kann sowohl während der Gottesdienste als auch zu anderen Zeiten besichtigt werden. Ein Besuch außerhalb der Hauptgottesdienstzeiten ermöglicht es, den Innenraum in Ruhe zu erkunden.
Während des Ersten Weltkriegs hing die goldene Marienstatue nach einem Bombenangriff seitlich vom Turm herab, ohne herunterzufallen. Britische und australische Soldaten, die sie vom Schlachtfeld aus sahen, nannten sie 'die Leaning Virgin' und machten sie zu einem Erkennungszeichen für die Front.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.