Deutsche Kriegsgräberstätte Fricourt, Kriegsgräberstätte in Fricourt, Frankreich.
Der Fricourt-Kriegsfriedhof ist eine Begräbnisstätte mit über 17.000 deutschen Soldaten, die in einzelnen Gräbern und Massengräbern bestattet sind. Die Anlage erstreckt sich entlang der Straße D147 nördlich von Fricourt und bildet einen weitläufigen Gedenkort für Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg.
Der Friedhof wurde 1920 gegründet und diente der Zentralisierung deutscher Kriegstoten aus der gesamten Somme-Region. Überreste von gefallenen Soldaten aus etwa 79 verschiedenen Orten wurden hier zusammengefasst, um einen einzigen Gedenkort zu schaffen.
Im hinteren Bereich des Friedhofs sind Metallplatten angebracht, auf denen die Namen bekannter Soldaten eingraviert sind. Jüdische Soldaten haben Grabsteine statt Kreuze, was die religiöse Vielfalt unter den Gefallenen zeigt.
Der Friedhof liegt etwa 5 Kilometer östlich von Albert und ist leicht zugänglich. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die große Fläche zu erkunden, besonders wenn sie alle Bereiche des Denkmals sehen möchten.
Der Flugpionier Manfred von Richthofen, bekannt als der Rote Baron, wurde vorübergehend hier bestattet. Seine sterblichen Überreste wurden 1925 nach Berlin verlegt, als sich die politischen Verhältnisse in Deutschland veränderten.
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