Kloster Écurey, Zisterzienserkloster in Montiers-sur-Saulx, Frankreich
Die Abtei Écurey ist ein Zisterzienserkloster in Montiers-sur-Saulx mit erhaltenen Fassaden, Dächern, einem Portal und mehreren Gebäuden aus verschiedenen Epochen. Das Gelände umfasst auch einen Pferdetränk und ein landwirtschaftliches Gebäude aus dem achtzehnten Jahrhundert, das zur ursprünglichen Anlage gehört.
Das Kloster wurde 1144 von Mönchen aus der Abtei Vaux gegründet und erhielt Unterstützung von lokalen Adelsfamilien. Über die Jahrhunderte erfuhr die Anlage verschiedene bauliche Veränderungen, bis sie im neunzehnten Jahrhundert zur Eisengießerei umgebaut wurde.
Das Gelände zeigt noch heute Spuren seiner Umwandlung vom Kloster zur Eisengießerei des 19. Jahrhunderts, wo kunstvolle Gusseisenstücke hergestellt wurden. Besucher können diese industrielle Vergangenheit in den Gebäuden selbst erkennen, wo sich religiöse Architektur und Fabrikeinrichtungen vermischen.
Die Gebäude und archäologischen Überreste wurden 1993 unter Denkmalschutz gestellt und sind als historisches Monument geschützt. Das Gelände ist Teil eines heutigen Zentrums für ländliche Entwicklung, das sich mit Energiewende und nachhaltiger Bauweise befasst.
Das Gelände beherbergt heute Forschungsprojekte zur Brennnesselanbau und zur energetischen Nachhaltigkeit, eine unerwartete Fortsetzung der Handwerkskultur des Ortes. Diese modernen Experimente zeigen, wie historische Monumente neue Bedeutung in der zeitgenössischen Diskussion über Umwelt und Ressourcen finden können.
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