Col du Grand Colombier, Gebirgspass in Ain, Frankreich
Col du Grand Colombier ist ein Bergpass in den südlichen Jurahügeln, den man über eine komplett asphaltierte Straße mit vier verschiedenen Aufstiegsrouten erreicht. Der Weg verbindet unterschiedliche Täler miteinander und bietet je nach gewählter Route unterschiedliche Schwierigkeitsgrade.
Der Pass wurde lange Zeit von der Tour de France ignoriert, bis das Rennen ihn 2012 zum ersten Mal in seine Route aufnahm. Diese Aufnahme markierte einen wichtigen Moment für die Region und machte den Pass international bekannt.
Der Ort zieht Radfahrer an, die hier gemeinsam steile Anstiege bewältigen und die Bergkultur des Jura mitgestalten. Für viele Besucher wird die Fahrt über den Pass zu einem persönlichen Abenteuer in dieser Berglandschaft.
Besucher sollten auf variable Witterungsbedingungen vorbereitet sein, da der Pass in den Bergen je nach Jahreszeit schnell unerwartet kalte oder nasse Bedingungen entwickeln kann. Wer mit dem Fahrrad kommt, sollte in guter körperlicher Form sein, denn die längsten Routen erfordern Ausdauer.
Der Pass ist eine Besonderheit im professionellen Radsport, da er außerhalb der Alpen und Pyrenäen liegt und trotzdem die höchste Schwierigkeitsstufe im Rennen erreicht. Diese Ausnahmestellung macht ihn für Radfahrer besonders interessant.
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