Coulée verte René-Dumont, Stadtpark und Hochweg im 12. Arrondissement, Frankreich.
Die Coulée verte René-Dumont ist ein erhöhter Fußweg und Grünraum von etwa 4,7 Kilometern Länge im 12. Arrondissement, der auf einer früheren Eisenbahnstrecke verläuft und Gärten, Tunnel sowie Brücken in verschiedenen Höhenlagen verbindet. Der Pfad führt durch unterschiedliche Bezirke und bietet an verschiedenen Stellen Treppen und Aufzüge für den Zugang, während der östliche Abschnitt auch von Fahrradfahrern genutzt wird.
Diese Grünanlage entstand auf der Strecke der Vincennes-Eisenbahn, die von 1859 bis zu ihrer Schließung im Dezember 1969 den Bastille-Bahnhof mit Verneuil-l'Étang verband. Nach Jahren der Planung wurde der Fußweg 1993 eröffnet und war weltweit das erste Projekt, das eine stillgelegte Eisenbahnstrecke in einen öffentlichen Grünraum umwandelte.
Der Name ehrt den Umweltschützer René Dumont, und unter dem erhöhten Pfad finden Sie in restaurierten Bögen des Viaduc des Arts Kunsthandwerkswerkstätten und Galerien. Diese Ateliers prägen den Charakter des Ortes und ziehen Besucher an, die lokale Handwerker bei ihrer Arbeit beobachten möchten.
Der beste Weg, diesen Ort zu erkunden, ist, ihn bei Tageslicht zu besuchen, wenn alle Bereiche gut sichtbar sind und die Kunsthandwerksboutiquen unter den Bögen geöffnet haben. Beachten Sie, dass die Höhenlage stark variiert und einige Abschnitte ziemlich steil sind, also tragen Sie komfortable Schuhe.
Unter dem grünen Pfad findet man in den Bögen des Viaduk eine lebendige Kunstszene mit über 100 Kunsthandwerksateliers, die oft nicht in typischen Parisbeschreibungen erwähnt werden. Diese verborgenen Studios zeigen traditionelle und zeitgenössische Handwerkstechniken, die man beim Vorbeigehen sehen kann.
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