Pile de Cinq-Mars, Römisches Grabmal in Cinq-Mars-la-Pile, Frankreich.
Die Pile de Cinq-Mars ist ein roemisches Grabdenkmal aus Backstein mit etwa 30 Metern Hoehe und zwoelf Zierfeldern an seinen Aussenflaechen. Die Struktur sitzt auf einem kuenstlich erhoehten Plateau und ueberschaut das Loiretal in der Naehe von Tours.
Das Denkmal wurde zwischen dem spaeten zweiten und fruehem dritten Jahrhundert als Grabmal oder Kenotaph errichtet. Es steht aus jener Zeit, als romische Herrschaft das Leben in dieser Region pragte.
Der Name des Ortes verweist auf die Struktur selbst, die seit Jahrhunderten das Landschaftsbild prägt. Die Statue eines Gefangenen, die bei Ausgrabungen gefunden wurde, deutet darauf hin, dass dieser Ort von den Römern als Zeichen ihres Sieges und ihrer Macht errichtet wurde.
Der Ort liegt auf einem Plateau etwa 60 Meter hoch und bietet gute Sichtbarkeit aus der Umgebung. Besucher sollten mit Treppen oder Steilaufgangen rechnen, um die Struktur vollstaendig zu sehen und ihre Verhaeltnisse zu verstehen.
Es ist die hoechste erhalten gebliebene Graeberstatte in Gallien und das einzige dieser Art mit vollstaendig erhalten gebliebener Backsteinverblendung. Diese Erhaltung macht es zu einem wertvollen Beispiel roemischer Handwerkskunst aus dieser Zeit.
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